Empfänger von Tantieme- oder Sonderzahlungen bzw. Abfindungen haben bis zu 48% Abzüge (Einkommensteuer plus Kirchensteuer und Soli) und sind deshalb häufig sehr interessiert, diese in betriebliche Altersversorgung (bAV) steuerfrei umzuwandeln. Bisher war die Pensionszusage die einzige Möglichkeit, höhere Einmalzahlungen in bAV umzuwandeln (oberhalb von € 4.392,00 p.a. – Höchstbetrag in DV/PK/PF nach § 3 Nr.

Mit Beschluss des Bundesrates vom 3. April 2009 wurde das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz “BilMoG” verabschiedet. Ab 2010 ergeben sich wichtige Auswirkungen auf die Gesellschafter- Geschäftsführer (GGF)-Versorgung. Sinkende Ablaufleistungen der Rückdeckungsversicherungen und eine steigende Lebenserwartung führen zu einer massiven Versorgungslücke, die das kommende “BilMoG” offen legt: Statt der Heubeck-Richttafeln und eines vorgegebenen Rechnungszins von 6% wird in Zukunft

Geschäftsführende Gesellschafter hatten bis zum 31. Dezember 2009 Zeit, um auslaufende Zeitwertkonten in eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zu überführen Denn ab dem 1. Januar 2010 werden Arbeitszeitkonten für Gesellschafter-Geschäftsführer und Vorstände von Aktien-Gesellschaften steuerlich nicht mehr anerkannt, wie im Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitszeitregelungen (Flexi-II) festgelegt, das seit dem 1.

Mit dem BMF-Schreiben vom 17.06.2009 verlieren Wertkontenmodelle für GGF’s und Vorstände ihre Gültigkeit. Solche Wertguthaben bekommen ab 02/2009 keine Lohnsteuer-Anerkennung mehr. Sie müssen geschlossen werden bzw. die Einstellung der Einzahlung ist erforderlich. Gibt es Alternativen zu solchen Wertkonten, die für die betroffene Zielgruppe gelten und für die betriebliche Altersversorgung geeignet sind? Eindeutig ja! Fragen Sie

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