Betriebliches Gesundheitsmanagement

Stress am Arbeitsplatz?

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die wichtigste Ressource eines Unternehmens. Sie gilt es zu fördern und zu schützen, gerade in Zeiten rapiden Wandels.

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) ist gerade in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus des Personalmanagements gerückt. Grund hierfür ist in erster Linie der demographische Wandel in der Gesellschaft und damit meist auch ein Anstieg des Altersdurchschnittes, erhöhter Zeitdruck und Fehlzeiten in den Betrieben.

Insbesondere die Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit aufgrund psychischer Belastungen (z.B. Burnout-Syndrom) stellen ein immer größer werdendes Problem dar und verursachen hohe Folgekosten. Deshalb entscheiden sich mehr und mehr Unternehmen dazu, stärker in die Personalpflege zu investieren und ein Betriebliches Gesundheitsmanagement zu implementieren.

In vielen Betrieben gibt es bereits zahlreiche Einzelmaßnahmen, die zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) angeboten werden. Doch diese werden meist nur unstrukturiert und vereinzelt durchgeführt. Ein erfolgreiches und ressourcenorientiertes Betriebliches Gesundheitsmanagementsystem setzt genau hier an. Es nimmt vorhandene Angebote auf, strukturiert diese in einem ganzheitlichen und zeitlich geplanten Prozess, führt gesundheitsförderliche Maßnahmen durch und evaluiert diese.

 

Ein umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement integriert dabei u.a. folgende Elemente:

  • Arbeits- und Gesundheitsschutz:
    • Vermeidung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten
  • Berufliches Eingliederungsmanagement (BEM):
    • Überwindung von Arbeitsunfähigkeit und Vermeidung von Fehlzeiten.
    • (Re-)Integration von chronisch kranken Mitarbeitern.
  • Personalmanagement
  • Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF):
    • Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit der Mitarbeitenden (Verhaltens- und Verhältnisprävention)
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