Ist Sparen noch sinnvoll in 2017?

/ Mittwoch, 18 Januar 2017 / Veröffentlicht in Allgemeine, Privatkunden
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Viele von uns, sowohl als angestellter Manager als auch als selbständiger Unternehmer, fragen sich immer öfter, welche Maßnahmen sie noch treffen können bzw. sollten, um ihren gewünschten Lebensstandard im Alter ohne Einschränkung zu genießen. Zu Recht!

Seit Jahren geschieht die Euro-Rettung auf dem Rücken der Sparer!
Mit Sparbuch, Tagesgeld oder Bundesanleihen können sie ihre Kaufkraft nicht erhalten.

Sie schaffen nur Minus-Renditen!

Seit 2008 ist der Leitzins in der Eurozone im freien Fall. Nach der massiven Krise soll die Wirtschaft angekurbelt werden.
Die Höhe dieses Leitzinses ist eigentlich der Preis, den Banken für ihren Kredit bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bezahlen.
Dieser „Einkaufspreis“ ist für Banken bei der Festlegung der Zinssätze, die sie selbst für die Kreditvergabe handhaben, ein wichtiger Faktor. Er beeinflusst aber auch maßgebend die Geld- und Kreditmärkte.

Seit März 2016 liegt der Leitzins nun bei 0,00% und so wie es aussieht, liegen noch einige Nullzins-Jahre vor uns.
Für Sparer eine Katastrophe! Sie stehen in der Klemme!
Die Kredite verbilligen sich nicht wesentlich.
Die Banken verlangen hohe Dispozinsen.
Die Sparzinsen liegen fast bei null. Bei größeren Summen sogar unter null!

Noch schlimmer: wegen der Ölpreisentwicklung ist die Inflation um Jahresende 2016 in Deutschland auf 1,7% gesprungen.

Was tun?

Festgeldangebote mit langer Laufzeit sind keine Lösung. Wenn der wirtschaftliche Aufschwung kommt und eine erste Zinserhöhung bringt, dann wird es kontraproduktiv.

Sieben einfache Angewohnheiten können dabei helfen, in Ruhe und Gelassenheit Kapital aufzubauen. Schließlich soll ja Ihr Geld für Sie arbeiten und nicht umgekehrt.

Die 7 Angewohnheiten erfolgreicher Investoren:

1. Erkenne Dich selbst – und hinterfrage Dein Vorhaben!
Ist dein Vorhaben im Anklang mit deinem Risikoempfinden und deinen Wünschen

2. „Kaufkrafterhalt“, nicht „Sicherheit“ sollte die Steuergröße der Anlageentscheidung sein!
Sicherheit muss neu definiert werden.

3. Das fundamentale Gesetz der Geldanlage – auf die Risikoprämie setzen!
Wer sein Geld anlegen möchte, kann zwischen einem sicheren oder riskanten Investment wählen. Anleger erhalten für das Risiko, das sie tragen, eine sogenannte Risikoprämie. Zum Beispiel, Anleihen von finanzschwachen Staaten bieten interessante Zinsen, die eine höhere Risikoprämie erhalten als bei Anleihen von finanzstarken Staaten wie Deutschland, die keine Zinsen bieten.

4. Investieren geht vor Spekulieren!

5. Selbstbindung!
Ich muss mich selbst verpflichten.

6. Was Du heute besorgen kannst, das verschiebe nicht auf morgen.

7. Auf aktives Management setzen.
Einfach regelmäßig kontrollieren, wo ich stehe.

 

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